Neues von Hansruedi Stahel



Der entscheidende Gedanke


Eigentlich spürte ich es schon seit geraumer Zeit. Doris, die erste der Dreierseilschaft hinter mir, hatte ihren regelmäßigen Bergschritt verloren. An gewissen Stellen reagierte sie unkontrolliert, bewegte sie sich zu schnell, hastete steile Absätze hinauf und wurde aber auch plötzlich wieder zu langsam. Bald war das Seil straff gespannt, bald hing es durch.

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Das größte Abenteuer meines Lebens


„Es war einmal …”, die meisten Märchen beginnen mit diesen drei Worten. Die Geschichte, die ich nun erzählen möchte, hört sich auch wie ein Märchen an und wurde doch zur Wahrheit. Es war einmal eine Idee. Geboren wurde diese nach einem Diabetesseminar für Pädiater, auf dem Heimweg im Auto. Warum? Die Botschaften, die ich dort zu hören bekam, hatten mich sehr beschäftigt. Junge Menschen pubertieren. Es ist schwer, mit ihnen umzugehen, sie brechen nach oben und unten aus und wollen sich nicht in ein Schema hineinzwängen lassen. Ihre Blutzuckerwerte sind unstabil, ihr HbA1C hoch – und die Schuld trägt der Arzt.

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Neue Wege suchen – Grenzen sprengen


„So geht das doch nicht weiter!”, ereiferte sich ein heißblütiger Südtiroler. „Wir schlagen uns mit Hacken und technischem Material durch die Wände. Das hat doch nichts mehr mit Bergsteigen zu tun!” Er war im Recht. Auf einer Klettertour trug damals jeder von uns zehn Kilo Schlosserei am Rücken. „Man müsste frei klettern können! Mit der wenigsten möglichen Sicherung. Einfach nur klettern.”

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Mental stark – aber wie?


Könnt ihr euch noch an meinen letzten Artikel in der Camp fire erinnern? Es ging damals um das „Warum”. Diesmal geht es um das „Wie”: Wie ist es mir möglich, ein bisschen mehr zu leisten, als es der Normalität entspricht? Viele Bücher habe ich schon darüber gelesen, wissenschaftliche Studien durchgeackert... Was nun vor dir liegt, ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte, die ich selbst ausprobiert habe und die meiner Meinung nach mit ein wenig gutem Willen auch umsetzbar sind.

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Die 100 Kilometer von Biel –
warum eigentlich?


Jahr für Jahr steht sie morgens um sieben Uhr bei Kilometer achtzig am „Bieler Hunderter“ oder im Schneegestöber auf der Wengener Alp beim „Jungfrau Marathon“ und wartet geduldig mit Reservekleidern, klammen Händen und abgestandener Cola auf mich. Aber richtig verstehen, warum und wieso ich mir so etwas antue, wie sie so schön sagt, könne sie nicht. Das wollte ich ändern …

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